Polenmuseum im Schloss Rapperswil

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Seit 1870 beherbergt das Schloss Rapperswil (mit zwei Unterbrüchen, die der politischen Grosswetterlage geschuldet waren) ein Polenmuseum. Gegründet wurde es ursprünglich als Polnisches Nationalmuseum im Exil, in der Zeit, als Polen von der Landkarte verschwunden war. Heute wie damals ist es ein Hauptanliegen des Museums, die besonderen freundschaftlichen Beziehungen zwischen den freiheitsliebenden Polen und Schweizern darzustellen. Daher auch das Motto, dass der Freiheitssäule vor dem Schloss eingemeisselt ist: „MAGNA RES LIBERTAS“ – Gross ist die Sache der Freiheit. Die Dauerausstellung bietet einen Einblick in die vielseitige Geschichte der wechselseitigen Emigration von Polen und Schweizern. Sie erinnert dabei an prominente Persönlichkeiten wie an die Nobelpreisträgerin Maria Curie-Sklodowska oder an den Komponisten, Pianisten und Staatsmann Ignacy Jan Paderewski, aber auch an Schweizer Zuckerbäcker in Polen oder an das Schicksal der polnischen Internierten in der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs. Bemerkenswert ist eine starke Sammlung polnischer Malerei und Miniaturkunst und nicht zuletzt vermögen das mittelalterliche Gemäuer und der Blick vom grossen Schlossturm die Besucherschaft zu beeindrucken. Das heutige Museum arbeitet nach wie vor ohne Subventionen der öffentlichen Hand. Träger des Museums ist der 1954 gegründete Verein Freunde des Polenmuseums. Es ist ein Verein polnischer Emigranten und Schweizer Freunden, der den Betrieb führt. Seit der Wende in Polen 1989 kann der Verein bei der Ausstellungsgestaltung und den anderen zahlreichen kulturellen Aktivitäten auch auf professionellen Beistand namhafter polnischen Museen und Bibliotheken bauen.

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